Passwort-Generator

Passwörter nach eigenen Regeln erstellen – direkt im Browser, ohne Speicherung.

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StärkeSehr stark

Optionen

16
464

Großbuchstaben

A – Z

Ziffern

0 – 9

Sonderzeichen

! @ # $ % & * …

Leicht auszusprechen

Wechselt Konsonanten und Vokale ab

Segmentiert

Gruppen mit Bindestrichen, z. B. kAbsu2-dogsyw

Ähnliche Zeichen ausschließen

Entfernt 0/O, 1/l/I, 5/S – leichter abzutippen

Sicheres Passwort erstellen: Was ein starkes Passwort ausmacht

Ein starkes Passwort ist die erste Verteidigungslinie gegen unbefugten Zugriff auf deine Online-Konten. Dieser Passwort-Generator online erstellt zufällige, starke Passwörter mit wählbarer Länge und Zeichensatz – direkt im Browser, vollständig lokal, ohne dass dein Passwort jemals einen Server erreicht.

Viele Menschen unterschätzen, wie schwach ihre selbst gewählten Passwörter sind. „Hunde2024!", „Passwort123" oder das Geburtsdatum der Kinder – solche Passwörter werden von modernen Angreifern in Sekunden geknackt. Die Schwachstelle: Menschen folgen bei der Passwortwahl vorhersehbaren Mustern, die Algorithmen gezielt ausnutzen.

Passwort-Sicherheit: Die wichtigsten Faktoren

Die Sicherheit eines Passworts hängt von zwei Hauptfaktoren ab: Länge und Zeichenvielfalt. Zusammen bestimmen sie die sogenannte Entropie – ein Maß für die Unvorhersagbarkeit des Passworts.

  • Länge: Jedes zusätzliche Zeichen multipliziert die möglichen Kombinationen mit der Größe des Zeichensatzes. Ein Passwort mit 12 Zeichen aus 94 möglichen Zeichen hat 94¹² ≈ 475 Quadrilliarden Möglichkeiten. Bei 16 Zeichen sind es 94¹⁶ – eine astronomische Zahl.
  • Zeichensatz: Enthält ein Passwort nur Kleinbuchstaben (26 Zeichen), ist der Zeichensatz viel kleiner als bei der Kombination aus Groß-, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (94+ Zeichen). Ein größerer Zeichensatz erhöht die Sicherheit dramatisch.
  • Zufälligkeit: Ein wirklich zufälliges Passwort – erzeugt durch einen kryptographischen Zufallsgenerator – ist wesentlich sicherer als ein menschlich gewähltes, selbst wenn es lang ist und Sonderzeichen enthält. Menschen sind schlecht darin, echte Zufälligkeit zu erzeugen.

Empfehlung des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik): Passwörter sollten mindestens 12 Zeichen lang sein und aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen. Für besonders sensible Konten (E-Mail, Banking) empfehlen sich 16–20 Zeichen.

Passwort-Entropie einfach erklärt

Entropie misst in Bit, wie schwer ein Passwort zu erraten ist. Die Formel lautet: Entropie = log₂(Zeichensatz^Länge) = Länge × log₂(Zeichensatz). Praktische Richtwerte:

  • Unter 40 Bit: Sehr schwach – für Angreifer mit modernen Computern in Sekunden knackbar. Kurze Passwörter oder reine Kleinbuchstaben.
  • 40–60 Bit: Schwach bis akzeptabel – für unkritische Konten ausreichend, für sensible Daten nicht empfehlenswert.
  • 60–80 Bit: Gut – für die meisten Online-Konten ausreichend. 12 Zeichen mit vollem Zeichensatz erreichen ca. 78 Bit.
  • Über 80 Bit: Sehr gut – praktisch unknackbar für Angriffe auf einzelne Passwörter. 16 Zeichen mit vollem Zeichensatz erreichen ca. 104 Bit.

Passwort-Manager: Die wichtigste Ergänzung zum Passwort-Generator

Ein starkes, zufälliges Passwort nützt wenig, wenn du es dir nicht merken kannst und deswegen für alle Konten dasselbe verwendest. Die Lösung: ein Passwort-Manager. Diese Software speichert alle Passwörter verschlüsselt in einem Tresor, der mit einem einzigen Master-Passwort geöffnet wird.

  • Vorteile: Für jedes Konto ein einzigartiges, zufälliges Passwort. Automatisches Ausfüllen in Browser und Apps. Sicheres Teilen von Passwörtern. Warnung bei Datenlecks.
  • Empfehlenswerte Passwort-Manager: Bitwarden (Open Source, kostenlos), 1Password, KeePass (lokal, kostenlos), Dashlane. Alle großen Browser (Chrome, Firefox, Safari) haben ebenfalls integrierte Passwort-Manager.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Ergänze jeden Passwort-Manager und alle wichtigen Konten mit 2FA. Selbst wenn ein Passwort geleakt wird, ist das Konto ohne den zweiten Faktor (z. B. TOTP-Code aus einer Authenticator-App) nicht zugänglich.

Häufige Fragen zum Passwort-Generator

Ist es sicher, einen Online-Passwort-Generator zu verwenden?

Dieser Passwort-Generator führt alle Berechnungen ausschließlich lokal in deinem Browser durch. Das generierte Passwort wird nie an einen Server übertragen. Es wird kryptographisch zufällig mit der Web Crypto API deines Browsers generiert – dieselbe Technologie, die auch für HTTPS-Verschlüsselung verwendet wird. Du kannst die Seite auch offline nutzen.

Wie oft sollte ich mein Passwort wechseln?

Das BSI empfiehlt entgegen früherer Ratschläge: Passwörter müssen nicht mehr regelmäßig gewechselt werden, wenn sie stark und einzigartig sind. Erzwungene regelmäßige Wechsel führen oft zu schwächeren Passwörtern (z. B. „Passwort1", „Passwort2" …). Wechsle dein Passwort sofort, wenn du von einem Datenleck betroffen bist oder Anzeichen einer Kompromittierung erkennst.

Was ist der Unterschied zwischen einem zufälligen und einem aussprechbaren Passwort?

Zufällige Passwörter (z. B. „kX#9mQpL!2aR") sind bei gleicher Länge sicherer, weil sie aus dem gesamten Zeichensatz schöpfen. Aussprechbare Passwörter (Passphrasen aus zufälligen Wörtern, z. B. „Elefant-Regen-Keyboard-42") sind einfacher zu merken und bei ausreichender Wortanzahl ebenfalls sehr sicher. Für die meisten Konten, bei denen ein Passwort-Manager verwendet wird, sind zufällige Passwörter die beste Wahl.

Warum sollte ich für jedes Konto ein eigenes Passwort verwenden?

Wird ein Dienst gehackt und die Passwortdatenbank geleakt, versuchen Angreifer das erbeutete Passwort automatisch bei hunderten anderen Diensten (Credential Stuffing). Mit einem einzigartigen Passwort pro Konto ist der Schaden auf diesen einen Dienst begrenzt. Ein Passwort-Manager macht die Verwaltung vieler verschiedener Passwörter problemlos möglich.

Was tue ich, wenn mein Passwort in einem Datenleck aufgetaucht ist?

Prüfe regelmäßig auf haveibeenpwned.com, ob deine E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks auftaucht. Ändere betroffene Passwörter sofort. Aktiviere 2FA auf allen wichtigen Konten. Viele Passwort-Manager bieten eine automatische Datenleck-Überwachung und warnen dich proaktiv.

Haftungsausschluss: Alle Ergebnisse und Berechnungen auf dieser Website dienen ausschließlich zur unverbindlichen Orientierung. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der dargestellten Ergebnisse. Für verbindliche Auskünfte wende dich an einen Fachexperten (z. B. Steuerberater, Fachanwalt).

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